Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sun, 25 Jul 2021 15:09:20 +0200 Sun, 25 Jul 2021 15:09:20 +0200 TYPO3 EXT:news news-5305 Fri, 23 Jul 2021 09:45:35 +0200 Hinweis zum Umtausch von Führerscheinen http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/hinweis-zum-umtausch-von-fuehrerscheinen.html Zehntausende Autofahrer im Landkreis müssen in den nächsten Jahren ihren alten Führerschein umtauschen. Aufgrund der großen Menge erfolgt dies entsprechend der Bundesregelung gestaffelt. Wer in den Jahren von 1953 bis 1958 geboren ist und noch einen Papierführerschein (rosa oder grau) hat, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden ist, hat bis zum 19. Januar 2022 dafür Zeit. Zehntausende Autofahrer im Landkreis müssen in den nächsten Jahren ihren alten Führerschein umtauschen. Aufgrund der großen Menge erfolgt dies entsprechend der Bundesregelung gestaffelt. Wer in den Jahren von 1953 bis 1958 geboren ist und noch einen Papierführerschein (rosa oder grau) hat, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden ist, hat bis zum 19. Januar 2022 dafür Zeit. In den vergangenen Tagen kam es deshalb zu langen Warteschlangen vor der Fahrerlaubnisbehörde in Döbeln. „Wir bitten die Fahrerlaubnisinhabenden, sich an den Zeitplan zu halten und nicht schon Jahre vor dem Pflicht-Umtausch zu kommen. Aufgrund der Vielzahl müssen nicht betroffene Anträge abgewiesen werden“, heißt es aus der Fahrerlaubnisbehörde. Dadurch kann man sich auch ein paar Jahre Gültigkeit sparen. Denn beim Umtausch gibt man seinen zeitlich unbefristeten Führerschein ab und tauscht ihn gegen einen nur noch 15 Jahre gültigen Führerschein.

Trotz der gestaffelten Fristen ist es für alle Fahrerlaubnisbehörden eine enorme Herausforderung, neben dem Tagesgeschäft eine große Zahl von Führerscheinen umzutauschen. Die Vorgänge für den Umtausch von DDR-Führerscheinen sind äußerst aufwändig, da die Fahrerlaubnisdaten in der Regel nur dezentral als Karteikarte vorliegen und erst elektronisch erfasst oder von anderen Behörden abgefordert werden müssen, wenn beispielsweise der Führerschein in einem anderen Landkreis ausgestellt worden ist. Allein im Juni gab es 520 Anträge auf Umtausch. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, lange Wartezeiten in der Behörde zu vermeiden und prüfen verschiedene kurzfristige Möglichkeiten zur Entspannung der Situation“, betont der zuständige Leiter der Abteilung Verkehr und Bauen Thomas Kranz. Unter anderem soll es zusätzliche Umtauschtermine geben. Diese Verstärkungen werden in Kürze im Detail bekanntgegeben.

Die Bürger müssen derzeit einmal zur Antragstellung und Identitätsprüfung nach Döbeln kommen, der neue Kartenführerschein kann dann gegen eine Zusatzgebühr von 5,10 Euro per Direktversand von der Bundesdruckerei GmbH nach Hause geschickt werden. Fünf bis sechs Wochen dauert es normalerweise, bis die neue Fahrerlaubnis zugestellt wird. Die Gebühren betragen bei reinem Umtausch 25,30 Euro, mit gleichzeitiger LKW-Verlängerung: 43,90 Euro. Folgende Unterlagen müssen zum Umtausch mitgebracht werden: gültiger Personalausweis oder Reisepasse, ein aktuelles biometrisches Passbild, der vorhandene Führerschein im Original und bitte wenn vorhanden die graue Altkarte VK 30 „Führerscheinantrag“ in DIN A 6 (siehe Foto) sowie gegebenenfalls Auszug aus dem örtlichen Fahrerlaubnisregister (Karteikartenabschrift) der Fahrerlaubnisbehörde, die den Altführerschein ausgestellt hat – sofern also nicht im Landkreis Mittelsachsen.

Wird die bislang aufgrund der Pandemie noch nicht verlängerte Frist zum Umtausch nicht eingehalten, erlischt nicht die Fahrerlaubnis als Besitzstand. Lediglich das Dokument verliert seine Gültigkeit. Bei einer Kontrolle riskiert der Fahrer ein Verwarngeld.

Die Fristen:

Bei Papierführerscheinen gilt das Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabenden, bei Kartenführerscheinen (ab 1. Januar 1999 ausgestellt) das Ausstellungsjahr

1. Führerscheine, die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind:

Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabenden Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss
Vor 1953    19.01.2033
1953-1958       19.01.2022
1959-1964  19.01.2023
1965-1970 19.01.2024
1971 oder später 19.01.2025

 

2. Führerscheine, die ab 1. Januar 1999 ausgestellt worden sind*:

Ausstellungsjahr Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss
1999-2001 19.01.2026
2002-2004 19.01.2027
2005-2007 19.01.2028
2008 19.01.2029
2009  19.01.2030
2010 19.01.2031
2011 19.01.2032
2012-18.01.2013 19.01.2033

 *Fahrerlaubnisinhabende, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, müssen den Führerschein erst bis zum 19. Januar 2033 umtauschen, unabhängig vom Ausstellungsjahr des Führerscheins.

Rund 77 000 Papierführerscheine BRD wurden zwischen 1. Januar 1991 und 31. Dezember 1998 in den Rechtsvorgängerbehörden der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Mittelsachsen, sprich den Altlandkreisen, ausgestellt. Die Zahl der unbefristeten Kartenführerscheine, ausgestellt vom 1. Januar 1999 bis zum 18. Januar 2013, liegt bei 111 000 Stück.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/alter_fuehrerschein.jpg Foto eines alten Papierführerscheins 1 Zur Fahrerlaubnisbehörde https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerdenaufbau/referat-fahrerlaubnisbehoerde.html
news-5301 Thu, 22 Jul 2021 14:04:10 +0200 Landrat ruft zum Spenden auf http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landrat-ruft-zum-spenden-auf.html „Ich sehe es als unsere Pflicht, die Betroffenen nun in geeigneter Weise zu unterstützen“, so der Landrat „Ich sehe es als unsere Pflicht, die Betroffenen nun in geeigneter Weise zu unterstützen“, so der Landrat Landrat Matthias Damm ruft zum Spenden für die Hochwasseropfer auf. „Das Wasser hat eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes verursacht. Bei den Bildern werden bei vielen Mittelsachsen Erinnerungen an die Flutereignisse von 2002 und 2013 in unserem Landkreis wachgerufen“, so Damm. Man habe in Sachsen und speziell auch in Mittelsachsen deutschlandweit damals großartige Hilfe erfahren. „Das war sehr wohltuend und ich sehe es als unsere Pflicht, die Betroffenen nun in geeigneter Weise zu unterstützen“, so der Landrat weiter. Schon kleinste Beträge helfen. Der Freistaat hat gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege ein Spendenkonto eingerichtet. „Zeigen Sie mit Ihrer Spende Solidarität mit den Opfern und geben gleichzeitig auch etwas Hoffnung in diesen sehr schweren Stunden für die Menschen in den betroffenen Gebieten.“

  • Spendenkonto: „Sachsen hilft!“
  • Institut: Bank für Sozialwirtschaft
  • IBAN: DE30 8502 0500 0003 5760 13
  • BIC: BFSWDE33DRE
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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_damm_9eee072557.jpg Landrat Damm Foto: E. Mildner 1
news-5300 Thu, 22 Jul 2021 13:55:19 +0200 Nestbau-Zentrale lädt zur Messe „Ländliches Bauen“ http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/nestbau-zentrale-laedt-zur-messe-laendliches-bauen.html Die regionale Baumesse „Ländliches Bauen“ öffnet ihre Tore am 18. September 2021 im ehemaligen Bahnhof in Halsbrücke. Interessierte Unternehmer können sich noch als Aussteller anmelden. Die regionale Baumesse „Ländliches Bauen“ öffnet ihre Tore am 18. September 2021 im ehemaligen Bahnhof in Halsbrücke. Interessierte Unternehmer können sich noch als Aussteller anmelden. Jeden Herbst lädt die Nestbau-Zentrale zu ihrer Veranstaltungsreihe „Ländliches Bauen“ in ein saniertes oder teilsaniertes Objekt im ländlichen Raum ein. Anhand einer solchen Immobilie wird Bauen auf dem Land aufgezeigt. Führungen durch das Gebäude oder über den Vierseithof legen Schwerpunkte auf architektonische Besonderheiten und offenbaren die Achtsamkeit bei moderner Sanierung sowie Umnutzungsmöglichkeiten, die wiederum Inspiration für potenzielle Bauherren sein können.

Dieses Jahr findet die regionale Baumesse „Ländliches Bauen“ am 18. September im ehemaligen Bahnhof in Halsbrücke statt. Hier handelt es sich um ein Gebäude im Bau. Die Umnutzung zu einer kleinen regionalen Brauerei hat bereits begonnen. Die Vorort-Messe selbst wird in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr im zukünftigen Schankraum des Brauhauses stattfinden. Hier präsentieren sich im September zirca 20 mittelsächsische Unternehmen, die sich das „Bauen auf dem Land“ zur Herzensangelegenheit gemacht haben. An den Messeständen können sich potenzielle Bauherren über natürliche Baustoffe, die Sanierung von Fachwerkhäusern und denkmalgeschützten Gebäuden informieren oder sich für die nachhaltige Nutzung eines Dreiseithofes inspirieren lassen.

Bauunternehmer, Handwerker und Experten für die Baufinanzierung stellen sich im Brauhaus Halsbrücke den Besuchern vor. „Wir freuen uns, dass Unternehmen auch in dieser besonderen Zeit rund um das ländliche Bauen informieren. Im teilsanierten Bahnhof in Halsbrücke sieht man eindrucksvoll, dass zum Bauen auf dem Land neben einer Vision und dem Mut es anzugehen auch ein konkreter Plan und handwerkliches Geschick dazugehören“, sagt Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter des Landkreises Mittelsachsen. Bei der Vorort-Messe kommen interessierte Gäste untereinander und mit mittelsächsischen Handwerkern ins Gespräch. Kurzvorträge zu aktuellen Schwerpunktthemen des „Ländlichen Bauen“, Führungen durch das Bahnhofsgebäude, Abstecher in das Brauhaus und Aktionen für die jüngsten Messebesucher runden die Veranstaltung ab.

Die kleine Bau-Messe richtet sich nicht nur an Neu-Mittelsachsen, sondern vor allem an jene, die sich mit dem Traum vom eigenen Heim oder Arbeitsort im Landkreis beschäftigen. So wie Ronny Erfurt. Der Ideengeber und Inhaber des Brauhauses am Bahnhof (BAB) in Halsbrücke. Er fuhr fast täglich am 30 Jahre leerstehenden Bahnhof vorbei und überlegte, wie man das Ensemble erhalten könne. Heute setzen er und seine Mitstreiter die Vision um, das Gebäude aus dem Dornröschenschlaf zu retten und hier Bier zu brauen. An der Veranstaltung „Ländliches Bauen“ interessierte Unternehmer können sich unter der E-Mail-Adresse management@nestbau-mittelsachsen.de zur Teilnahme anmelden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.nestbau-mittelsachsen.de.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-bahnhof-halsbruecke.JPG Fassade altes Gebäude 1
news-5296 Wed, 21 Jul 2021 08:44:02 +0200 Katastrophenschützer helfen im Hochwassergebiet http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/katastrophenschuetzer-helfen-im-hochwassergebiet.html Innerhalb von zwei Stunden nach der Alarmierung fuhren Teile der Katastrophenschutzeinheiten Mittelsachsens am Dienstagabend ins Hochwassergebiet. Ihr Auftrag ist die Verpflegung von Einsatzkräften vor Ort für die Dauer von fünf Tagen. Innerhalb von zwei Stunden nach der Alarmierung fuhren Teile der Katastrophenschutzeinheiten Mittelsachsens am Dienstagabend ins Hochwassergebiet. Ihr Auftrag ist die Verpflegung von Einsatzkräften vor Ort für die Dauer von fünf Tagen. Konkret sind 14 Personen vom Kreisverband Döbeln Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfallhilfe aus Leisnig unterwegs. Mit dabei sind ein Gerätewagen Verpflegung, zwei Feldkochherde, zwei Gerätewagen Betreuung, ein Kühlanhänger und zwei Mannschaftstransportwagen. Ihr Ziel ist der Nürburgring. Dort sammeln sich alle Einsatzkräfte. Ende der Woche folgen weitere Kräfte vom DRK Freiberg.

Landrat Matthias Damm bedankt sich ausdrücklich für dieses  Engagement: „Was hier ehrenamtliche Kräfte leisten ist enorm. Der kurzfristige Einsatz über fünf Tage hat auch Auswirkungen für die Familien und Angehörigen. Es zeigt aber auch, dass wir als Nation in diesen Tagen zusammenstehen müssen.“ Man habe in Mittelsachsen deutschlandweit 2002 und 2013 großartige Hilfe erfahren. „Ich sehe es als unsere Pflicht, die Betroffenen nun in geeigneter Weise zu unterstützen und auf diese Weise selbsterlebte Hilfe wieder zurückzugeben“, so der Landrat. Unabhängig von der Hilfe durch Katastrophenschutzeinheiten gibt es zahlreiche Mittelsachsen, die sich für die Opfer und eine entsprechende Hilfe engagieren, was der Landrat ausdrücklich hervorhebt. Gleichzeitig ruft er zu Spenden für die Opfer der Katastrophe auf.

Spendenkonto: „Sachsen hilft!“

Institut: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE30 8502 0500 0003 5760 13
BIC: BFSWDE33DRE

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/drk-einsatzfahrzeuge.jpg Einsatzfahrzeuge auf der Autobahn Foto: DRK Kreisverband Döbeln-Hainichen 1
news-5293 Tue, 20 Jul 2021 14:03:52 +0200 Bundestagswahl: Acht Wahlvorschläge eingegangen http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/bundestagswahl-acht-wahlvorschlaege-eingegangen.html In Vorbereitung auf die Bundestagswahl am 26. September sind beim Kreiswahlleiter des Wahlkreises 161 acht Wahlvorschläge eingegangen. Gestern endete die Frist um 18:00 Uhr. In Vorbereitung auf die Bundestagswahl am 26. September sind beim Kreiswahlleiter des Wahlkreises 161 acht Wahlvorschläge eingegangen. Gestern endete die Frist um 18:00 Uhr. In der Reihenfolge des Eingangs beim Kreiswahlleiter sind dies:

Alternative für Deutschland (AfD), DIE LINKE (LINKE), Freie Demokratische Partei (FDP), Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU), Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis), Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE).

Der Kreiswahlausschuss entscheidet am 30. Juli um 09:00 Uhr in öffentlicher Sitzung  in Döbeln (großer Beratungsraum, Gebäude 3, Straße des Friedens 9a) über die Zulassung der eingereichten Kreiswahlvorschläge.

Ergebnisse der vergangenen Bundestagswahlen können im Internet unter www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/wahlen/bundestagswahlen.html abgerufen werden. Von den 53 Städten und Gemeinden des Landkreises Mittelsachsen gehören 37 zum Wahlkreis 161 Mittelsachsen und 16 zum Wahlkreis 163 Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II, hier ist das Landratsamt des Erzgebirgskreises zuständig.

Übersicht zu den Städten und Gemeinden des Wahlkreises 161:  
Gemeinden Augustusburg, Bobritzsch-Hilbersdorf, Brand-Erbisdorf, Döbeln, Eppendorf, Flöha, Frankenberg/Sa., Frauenstein, Freiberg, Großhartmannsdorf, Großschirma, Großweitzschen, Hainichen, Halsbrücke, Hartha, Kriebstein, Leisnig, Leubsdorf, Mulda/Sa., Neuhausen/Erzgeb., Niederwiesa, Oberschöna, Oederan, Rechenberg-Bienenmühle, Reinsberg, Rossau, Roßwein, Striegistal, Waldheim, Lichtenberg, Weißenborn. Altmittweida, Mittweida, Ostrau, Zschaitz-Ottewig, Sayda, Dorfchemnitz, Sayda

Zum Wahlkreis 163 gehören aus dem Landkreis Mittelsachsen:
Claußnitz, Erlau, Geringswalde, Hartmannsdorf, Königshain-Wiederau, Lichtenau, Lunzenau, Penig, Wechselburg, Burgstädt, Mühlau, Taura, Königsfeld, Rochlitz, Seelitz, Zettlitz

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2019/lra-wahllokal.jpg Hinweisschild Wahllokal 1 Mehr zur Bundestagswahl http://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/wahlen/bundestagswahlen.html
news-5290 Mon, 19 Jul 2021 14:27:50 +0200 Afrikanische Schweinepest: Veterinäramt appelliert erneut an alle Bürger http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/afrikanische-schweinepest-veterinaeramt-appelliert-erneut-an-alle-buerger.html Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen appelliert erneut aufgrund von steigenden Fallzahlen bei Wildschweinen im Osten von Sachsen und Brandenburg und aufgrund der nun erstmals gemeldeten Ausbrüche auch bei Hausschweinen in Deutschland bei der Verhütung, Erkennung und Bekämpfung dieser für Schweine sehr gefährlichen Tierseuche mitzuwirken.  Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen appelliert erneut aufgrund von steigenden Fallzahlen bei Wildschweinen im Osten von Sachsen und Brandenburg und aufgrund der nun erstmals gemeldeten Ausbrüche auch bei Hausschweinen in Deutschland bei der Verhütung, Erkennung und Bekämpfung dieser für Schweine sehr gefährlichen Tierseuche mitzuwirken.  Jeder kann durch umsichtiges Verhalten dazu beitragen, eine weitere schnelle Verschleppung über weite Strecken zu verhindern. Es sollten keine Schweinefleischprodukte (Rohwürste wie Salami und Knacker, roher Schinken oder rohes Schweinefleisch) aus betroffenen Gebieten mit nicht nach Deutschland gebracht werden. Am Rastplatz/Parkplatz sind  Speisereste nur in die bereitstehenden verschlossenen Mülleimer zu werfen. Urlauber sollten beim Besuch in den betroffenen Regionen auf die dort geltenden seuchenhygienischen Regelungen achten. Tot aufgefundene Wildschweine sind immer der zuständigen Veterinärbehörde oder der örtlichen Polizeibehörde zu melden. Für das Land Sachsen gilt eine Allgemeinverfügung mit der die Entsorgung von Fall-, Unfallschwarzwild und krank geschossenen Wildschweinen zur Tierkörperbeseitigungsanlage vorgeschrieben ist. Diese Tiere sind auch in unserem Landkreis durch die Jäger zu beproben und zu kennzeichnen. Danach erfolgt die Entsorgung über einen der im Landkreis eingerichteten Kadaversammelpunkte. Die Jäger erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung, welche über das Veterinäramt zu beantragen ist.

Die ersten gemeldeten Ausbrüche in Hausschweinebeständen in Deutschland unterstreichen die Wichtigkeit der strikten Einhaltung seuchenhygienischer Maßnahmen durch jeden Schweinehalter, egal wie groß der Bestand, um eine Einschleppung der Seuche in die Bestände zu verhindern: keine Verfütterung von Speiseresten, separates Schuhwerk und Kleidung bei Betreten des Stalles/Aufenthaltsbereiche. Wildschweine dürfen keinen Kontakt zu Hausschweinen haben, Einstreu und Futter sind verschlossen zu lagern, kein Grünfutter verfüttern, zu dem Wildschweine Zugang hatten. Jäger, Jagdhunde oder anderen Hunde haben keinen Zutritt zum Stall! Auch Minipigs zählen aus Hausschweine und müssen entsprechend sicher gehalten werden.

Das Virus ist sehr langlebig und hält sich bei Zimmertemperatur beispielsweise gut vier Monate, im blutverseuchten Erdboden 205 Tage, im gekühlten Schlachtkörper sieben Monate, in Schinken bis zu 399 Tage. „Bei der Verarbeitung von Fleisch und Fleischprodukten wird es erst bei einer erzielten Kerntemperatur von 69 Grad inaktiviert“, erklärt die Veterinärmedizinerin Dr. Anke Kunze vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt.

Bei einer Infektion tritt meist der Tod der Tiere nach zwei bis zehn Tagen ein. Symptome einer Infektion sind beispielsweise Fieber, Blutungen und Appetitverlust. „Die Seuche muss nicht gleich zu hohen Verlusten im Bestand führen, auch einzelne plötzliche Todesfälle ohne erkennbare andere Ursache müssen auf Afrikanische Schweinepest abgeklärt werden. Deshalb sind die Probenentnahmen im Wild- und Hausschweinbestand so wichtig. Denn nur mithilfe der Labordiagnostik lässt sich die ASP zweifelsfrei feststellen beziehungsweise ausschließen“, erläutert Dr. Anke Kunze. Abschließend betont sie, dass die Krankheit für den Menschen völlig ungefährlich ist.

Auf der Internetseite des Landkreises ist ein Fragen-Antwort-Katalog zur ASP eingestellt.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-wildschweine.jpg zwei Wildschweine nebeneinander 1 Mehr zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/afrikanische-schweinepest-asp.html
news-5288 Mon, 19 Jul 2021 07:40:38 +0200 Pflichten von Anliegern von Fließgewässern http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/pflichten-von-anliegern-von-fliessgewaessern.html Aus aktuellem Anlass weist das Referat Wasserbau, Gewässer und Hochwasserschutz auf die Pflichten von Anliegern von Fließgewässern hin. Aus aktuellem Anlass weist das Referat Wasserbau, Gewässer und Hochwasserschutz auf die Pflichten von Anliegern von Fließgewässern hin. Die fließenden Gewässer werden in Gewässer 1. und 2. Ordnung eingeteilt. Für Gewässer 1. Ordnung ist die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen für die Unterhaltung verantwortlich. Für alle anderen Gewässer sind die Städte und Gemeinden unterhaltungspflichtig, da es sich um Gewässer 2. Ordnung handelt. Zum Umfang der Unterhaltung zählt unter anderem die Pflicht, das Gewässerbett (Gewässersohle) und die Ufer (von der Linie des Mittelwasserstandes bis zur Böschungsoberkante) für den ordnungsgemäßen Wasserabfluss und für den guten ökologischen Zustand des Gewässers zu erhalten. Ziel ist die Förderung einer natürlichen Gewässerentwicklung unter Beachtung des Hochwasserschutzes. Auch die Anlieger und Grundstückseigentümer sind verpflichtet einen Beitrag zur Erhaltung der Funktionen der Gewässer zu leisten. Besonderes Augenmerk ist dabei auf den Gewässerrandstreifen zu richten. Als Gewässerrandstreifen gelten die sich an die Ufer ab der Böschungsoberkante landeinwärts anschließenden Flächen. Sie besitzen in bebauten Bereichen eine Breite von fünf Metern und außerhalb von Ortslagen zehn Meter. Die Gewässerrandstreifen sind ihrer Funktionen entsprechend zu bewirtschaften und zu pflegen.

Im Gewässerrandstreifen sind folgende Maßnahmen verboten:

  • die Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden können (zum Beispiel Grünschnitt, Laub, Reisig, Abfälle, Baustoffe)
  • die Errichtung von baulichen und sonstigen Anlagen, soweit sie nicht standortgebunden oder wasserwirtschaftlich erforderlich sind (wie auch Neuerrichtung von Zaunanlagen)
  • die Verwendung von Dünger- und Pflanzenschutzmitteln, außer Wundverschlussmittel zur Baumpflege
  • der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (wie Öle, Kraftstoffe, Pestizide)
  • das Entfernen von standortgerechten Bäumen und Sträuchern (unter anderem Erlen, Weiden, Eschen) sowie Neuanpflanzungen nicht standortgerechter Gehölze (zum Beispiel Fichten, Thuja)
  • die Umwandlung von Grünland in Ackerland.

Die Böschungen sind möglichst im natürlichen Zustand zu belassen beziehungsweise herzustellen. Ein standortgerechter Bewuchs mit zum Beispiel Erle oder Weide dient dabei zur Stabilisierung und Beschattung. Ufermauern engen mitunter das Gewässerbett ein und sollten nur noch dort erhalten werden, wo es zum direkten Schutz von Gebäuden oder Verkehrsflächen nötig ist. Die gegebenenfalls erforderliche Errichtung und wesentliche Änderung von Anlagen am Gewässer (zum Beispiel Uferstützmauern, Brücken, Stege, Verlegung von Leitungen) bedürfen einer wasserrechtlichen Genehmigung. Die Entnahme von Wasser (außer mit Handschöpfgeräten) bedarf in der Regel der wasserrechtlichen Erlaubnis. Genehmigungen, Erlaubnisse und Befreiungen sind beim Landratsamt Mittelsachsen, Abteilung Umwelt, Forst und Landwirtschaft, Referat Wasserbau, Gewässer und Hochwasserschutz schriftlich zu beantragen.

Weitergehende Informationen gibt es auch über den Internetauftritt der unteren Wasserbehörde.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5285 Thu, 15 Jul 2021 13:52:26 +0200 KARLO wirbt für mittelsächsische Kaufregional-Plattform http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/karlo-wirbt-fuer-mittelsaechsische-kaufregional-plattform.html Das Maskottchen wurde zum Leben erweckt und soll zukünftig für den Einzelhandel der Region werben.  Das Maskottchen wurde zum Leben erweckt und soll zukünftig für den Einzelhandel der Region werben.  Unter dem Motto #kaufregional gibt es auf der Seite der Wirtschaftsregion Mittelsachsen unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de eine Plattform für regionale Produzenten, Händler und Gastronomen. Die Webkarte startete mit etwa 50 Unternehmen, bis heute sind 168 mit 294 Angeboten eingetragen. Zur Plattform kam auf Initiative von Bianka Behrami und weiteren Peniger Gewerbetreibenden ein Maskottchen dazu. KARLO heißt der Lokalheld, was für Kauf Regional Lokal steht. Die Sympathiefigur ist künftig als Kostüm beim Mittelsächsischen Kultursommer ausleihbar.

„Ich freue mich, dass die Aktion der Wirtschaftsförderung Mittelsachsen so gut angenommen wird. Nicht nur die Unternehmen selbst entwickeln Ideen, um die Wertschöpfung in der Region zu stärken, sondern die Plattform und das dazugehörige Netzwerk haben auch überregional Anerkennung erlangt“, sagt Landrat Mattias Damm.

„Ein Landkreis hat erstmals in der Geschichte der City-Offensive 'Ab in die Mitte!' eine Idee eingereicht. Die Jury lobte insbesondere die Zusammenarbeit des öffentlichen Bereichs mit den Unternehmen und das damit entstandene regionale Netzwerk. So freue ich mich, Ihnen heute nachträglich den symbolischen Scheck zum Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro überreichen zu können“, gratuliert Dr. Eddy Donat, Projektleiter des Wettbewerbs.

Die Unternehmen des Einzelhandelsarbeitskreises der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachsen, entwickelten viele Ideen rund um die Kauf-regional-Plattform. „Wir konnten gemeinsam mit den Unternehmen #kaufregional- Plakate in leeren Schaufenstern platzieren und haben im Weihnachtslockdown einen lokalen TV-Spot gedreht. Nun freuen wir uns sehr, dass das Maskottchen zum Leben erweckt wurde und in den Innenstädten zukünftig für den Einzelhandel in der Region werben wird. Unternehmen können dazu KARLO-Aufkleber bei der IHK erhalten“, berichtet Dr. Cindy Krause, Geschäftsführerin der IHK Regionalkammer Mittelsachsen. In seiner letzten Sitzung hatte der Stadtwerbering Döbeln das Maskottchen bereits im Einsatz, denn eigentlich sollte KARLO seinen großen Auftritt zum Heimatfest haben.

Die Kaffeerösterei Reinhardt aus Burgstädt druckt das Maskottchen auf ausgewählte Kaffeebanderolen und Madlen Seigerschmidt von Seifenstück und Essskulptur in Mittweida hat sogar eine mittelsächsische Seife kreiert. „Mich hat der lokale Held sofort angesprochen“, sagt Madlen Seigerschmidt, die einen kleinen Laden in Mittweida betreibt und Gemüse und Seifenstücke in wahre Kunstwerke verwandeln kann. „Seit Anfang Juli gibt es das Maskottchen auf einer echten Mittelsachsen-Seife bei mir im Laden und im Webshop. Ich möchte gern auf die Aktion des Landkreises hinweisen und habe mir überlegt, heute ein kleines Gewinnspiel auf meiner Facebookseite zu starten“. Neben der Seife gibt es ein echtes Mittelsachsen-Paket zu gewinnen. Darin enthalten sind unter anderem auch die beliebten Broschüren „ProduktSCHAU … Was es in Mittelsachsen alles gibt“ und der Einkaufsführer mit regionalen Direktvermarktern und Gastronomen.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-karlo.jpg Maskottchen läuft durch die Stadt 1
news-5282 Thu, 15 Jul 2021 08:16:24 +0200 Kreistag: Neuer stellvertretender Kreisbrandmeister und letzte Vergaben zum Breitbandausbau http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/kreistag-neuer-stellvertretender-kreisbrandmeister-und-letzte-vergaben-zum-breitbandausbau.html Am 14. Juli fand die zehnte Sitzung des Kreistages Mittelsachsen in der „HarthArena" in Hartha statt. Die Themen waren vielfältig. Am 14. Juli fand die zehnte Sitzung des Kreistages Mittelsachsen in der „HarthArena" in Hartha statt. Die Themen waren vielfältig. Trauer um verstorbenen Vorsitzenden des Behindertenbeirates

Mit einer Schweigeminute um den verstorbenen Vorsitzenden des Behindertenbeirates Andreas Strunze begann der Kreistag. Seit zwei Jahren begleitete er das Ehrenamt. „Er war ein Interessenvertreter und Botschafter der Behinderten, wenn es um den Abbau von Barrieren, das Recht auf Selbstbestimmung und die Anerkennung als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft ging“, heißt es im Nachruf des Landrates. Der Landkreis verliere mit ihm einen sehr engagierten und geachteten Menschen, dessen Einsatz um die Belange der Menschen mit Behinderung stets geschätzt wurde. Eine Information zur Nachfolge soll es in der kommenden Sitzung des Kreistages geben.

Neuer Kreisrat

Gestern wurde Martin Wrobel als Kreisrat vereidigt. Er tritt die Nachfolge von Rico Walter-Bretschneider an, der eine Tätigkeit im Landratsamt aufnahm und aus dem Kreistag ausschied. Wrobel ist Mitglied der Fraktion Freie Wähler Mittelsachsen.

Breitband: Letzte Vergaben

Nachdem in den vergangenen Sitzungen des Kreistages Konzessionsvergaben für den Breitbandausbau erfolgten, kamen heute weitere hinzu. Der Landrat wurde ermächtigt, die entsprechenden Verträge für insgesamt sech Lose in vier Ausbauclustern mit der eins energie in Sachsen zu schließen. Das Gesamtvolumen beträgt 134,8 Millionen Euro. Damit sollen rund 31 Schulen und 7500 Gebäude angeschlossen werden, hinzukommen bis zu 13 000 weitere Anschlüsse. Dies wird ermöglicht, weil die Häuser an den Ausbautrassen zur Erschließung schlecht versorgter Gebiete stehen. Es profitieren die Gemeinden Altmittweida, Bobritzsch-Hilbersdorf, Döbeln, Flöha, Frankenberg, Großschirma, Kriebstein, Leisnig, Lichtenau, Mulda, Oberschöna, Reinsberg, Rossau, Roßwein, Waldheim, Weißenborn und Zschaitz-Ottewig. Mit der Entscheidung des Kreistages sind die letzten Vergaben für den Breitbandausbau in Koordination des Landkreises erfolgt. „Jetzt erfolgt eine große Detailarbeit, wie die genaue Planung und die Einholung von Genehmigungen. Die ersten Projektstarts könnten schon bis Ende diesen Jahres erfolgen, bei allen Clustern werden ab kommendem Jahr die Bagger anrollen“, ist Mattias Borm als verantwortlicher Koordinator optimistisch. Als nächster Schritt werden die finalen Förderanträge beim Bund gestellt. Weiterer Unterstützer des Projektes ist der Freistaat.

Feuerwehr: Stellvertreter bestellt

Kreisbrandmeister Tommy Kühn erhält Unterstützung. Zum 1. Oktober wird Thomas Raab stellvertretender hauptamtlicher Kreisbrandmeister. Er wurde vom Kreistag bestellt. „Die Größe des Landkreises, die Vielzahl an Wehren und die wachsenden Aufgaben im Bereich des abwehrendenden Brandschutzes veranlassten uns diese Position zu schaffen“, so Landrat Matthias Damm. Außerdem werden die ehrenamtlichen stellvertretenden Kreisbrandmeister entlastet. Der Kreisfeuerwehrverband wurde zur Bestellung angehört und teilte keine Einwände mit. Raab ist derzeit in Freital beschäftigt.

Schwerpunkt Windkraft

Ein Schwerpunkt der Sitzung des Kreistages am 14. Juli war das Thema Windkraft. Hierzu fasste das Gremium mehrere Beschlüsse und beauftragte den Landrat beispielsweise, gegenüber der Sächsischen Staatsregierung schnellstmöglich Rechtssicherheit bei der Errichtung von Windkraftanlagen einzufordern, wobei gemäß Koalitionsvertrag ein Mindestabstand von 1000 Metern von der Mitte des Mastfußes der Anlage bis zur nächstgelegenen Wohnbebauung unabhängig von der Anzahl der Wohneinheiten zukünftig festzulegen ist. Dieser Abstand soll sowohl für den Neubau als auch für das Repowering von Windkraftanlagen gelten. Außerdem soll gegenüber der Staatsregierung die Einhaltung des Koalitionsvertrages angemahnt werden, welcher vorsieht, die sächsischen Wälder mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna zu schützen, und weiterhin keine Errichtung von Windkraftanlagen in den Wäldern zuzulassen. Der Kreistag beauftragte abschließend den Landrat, die Sächsische Staatsregierung und den Sächsischen Landtag aufzufordern, bei der Bundesregierung auf eine Reform des Immissionsschutzgesetzes hinzuwirken, welche einen Mindestabstand von zehn mal der Gesamthöhe der jeweilige Windenergieanlage (10H-Regelung) zur nächstgelegenen Wohnbebauung unabhängig von der tatsächlichen Zahl der dort aktuell gemeldeten Einwohner zukünftig vorsieht.

Ordnung zur Benutzung von Räumen geändert

Die Nutzung von Räumen in Schulen und Verwaltungsgebäuden des Landkreises durch Dritte ist in der sogenannten Benutzungs- und Entgeltordnung geregelt. Diese wurde nun vom Kreistag angepasst. Nötig wurde das in Folge eines Urteils des Oberverwaltungsgerichts Bautzen.

Demnach müssen im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes entsprechend Artikel 3 Grundgesetz (GG) Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften gleich behandelt werden. Nach der Anpassung der Benutzungs- und Entgeltordnung ist nunmehr nicht nur Religionsgemeinschaften, sondern auch Weltanschauungsgemeinschaften die Nutzung von Räumen in Schulen und Verwaltungsgebäuden untersagt. Weiterhin sind private und kommerzielle öffentliche sowie parteipolitische Veranstaltungen nicht erlaubt. Möglich sind Veranstaltungen im schulischen Interesse, oder mit gemeinnützigem oder mildtätigem Zweck; auch die Nutzung seitens landkreiseigener Städte und Gemeinden oder durch staatliche Behörden bleibt möglich.

Integrierte Sozialplanung: Aktuelle Gemeindeprofile veröffentlicht.

Im Rahmen der Sozialberichterstattung des Landkreises Mittelsachsen legt der Zweite Beigeordnete, Jörg Höllmüller, am 14. Juni 2021 dem Kreistag bereits zum dritten Mal die Broschüre „Gemeindeprofile“ vor. Diese erlaubt ergänzend zum zweiten Sozialbericht einen fokussierten Blick in alle 53 Gemeinden des Landkreises. Mit der Aktualisierung ist die Absicht verbunden, die Einwohnerinnen und Einwohner, kommunale Entscheidungsträger und Anbietende sozialer Dienste auf Veränderungen in den Sozialregionen und den kreisangehörigen Kommunen aufmerksam zu machen. Die ausgewählten Indikatoren informieren zum Stichtag 31. Dezember 2019 über Entwicklungen in den Bereichen Bildung, Familie, Soziale Teilhabe, Bevölkerung, Finanzen und Einkommen, Erwerbstätigkeit sowie politische Partizipation auf lokaler Ebene. Die Gemeindeprofile wurden in bewährter Form in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Mittweida, Fakultät Soziale Arbeit erstellt und stehen auf der Homepage des Landkreises allen Interessierten zur Verfügung.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/norbert-millauer-kreistag.jpg Kreisräte stimmen ab Kreisräte stimmen ab Foto: Norbert Millauer/Archiv 1 image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/_processed_/f/e/csm_lra-thomas-raab_ef4834d0c6.jpg Thomas Raab, stellv. Kreisbrandmeister Portraitfoto Thomas Raab Thomas Raab, stellv. Kreisbrandmeister 1 Mehr zum Kreistag http://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html Gemeindeprofile der kreisangehörigen Kommunen http://www.landkreis-mittelsachsen.de/behoerden-inhalte/2-geschaeftskreis.html#c19501
news-5273 Tue, 13 Jul 2021 14:27:16 +0200 Förderprogramm soll im Spätherbst 2021 wieder starten http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/foerderprogramm-soll-im-spaetherbst-2021-wieder-starten.html Mittelsächsische Unternehmen haben das Förderprogramm „Regionales Wachstum" sehr gut angenommen.   Mittelsächsische Unternehmen haben das Förderprogramm „Regionales Wachstum" sehr gut angenommen.   Der Freistaat Sachsen unterstützt seit Februar 2019 mit dem Programm „Regionales Wachstum“ kleine Unternehmen durch Zuschüsse. Im Jahr 2020 haben 54 mittelsächsische Unternehmen und Handwerksbetriebe bei der Sächsischen Aufbaubank Anträge auf Bewilligung mit einem Fördervolumen von rund 2,343 Millionen Euro eingereicht. Davon wurden 44 Vorhaben mit einem bewilligten Volumen in Höhe von rund 1,850 Millionen Euro positiv beschieden.

Die bisherige Richtlinie ist Ende Juni 2021 planmäßig ausgelaufen. Durch die Sächsische Aufbaubank werden aktuell nur noch Vorhaben bewilligt, bei der die Antragstellung fristgemäß erfolgte.

„Besonders Handwerksbetriebe, welche in anderen Programmen aufgrund der regionalen Leistungserbringung von einer Förderung ausgeschlossen waren, konnten durch das Programm ‚Regionales Wachstum‘ ihren Betrieb erweitern oder modernisieren“, sagt der Erste Beigeordnete des Landkreises Dr. Lothar Beier.

Die Förderung hat den Unternehmen dabei geholfen, sich in einer zunehmend digitalen und globalisierten Wirtschaft weiterzuentwickeln und so Umsätze zu steigern, neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten oder neue Absatzmärkte und Kundenkreise zu erschließen.

Die Förderung wird im Spätherbst wieder fortgesetzt. Informationen, dass eine Antragstellung wieder möglich ist, erfolgen rechtzeitig.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5271 Tue, 13 Jul 2021 11:54:17 +0200 Lokaler Aktionsplan: Neue Ausschreibungsrunde startet http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/lokaler-aktionsplan-neue-ausschreibungsrunde-startet.html Ab sofort können weitere Projekte im Rahmen des Lokalen Aktionsplans eingereicht werden. Ab sofort können weitere Projekte im Rahmen des Lokalen Aktionsplans eingereicht werden. Rund 30.000 Euro stehen aus den Mitteln vom Bund, des Freistaates und Landkreises hierfür zur Verfügung. „Vorrangig wollen wir mit den Geldern Veranstaltungen und Aktionen zur Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche oder zur Stärkung des Selbstbewusstseins unterstützen“, erklärt Katrin Dietze. Sie ist Koordinatorin im Bereich Extremismusprävention im Landratsratsamt. Ein Projekt wird mit maximal 7.500 Euro unterstützt.

Es können sich ausschließlich nichtstaatliche Organisationen um eine Förderung bewerben. Die Einzelprojekte dürfen noch nicht begonnen sein und müssen im Jahr 2021 abgeschlossen werden. Am 31. Juli endet die Einsendefrist. Alle Informationen gibt es im Internet unter www.aktionsplan-mittelsachsen.de.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/logo-lap.jpg Lokaler Aktionsplan Logo des Lokalen Aktionsplanes Lokaler Aktionsplan 1 Mehr zum Aktionsplan Mittelsachsen https://www.aktionsplan-mittelsachsen.de/
news-5270 Tue, 13 Jul 2021 09:48:10 +0200 Landratsamt Mittelsachsen bildet weiterhin aus http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landratsamt-mittelsachsen-bildet-weiterhin-aus.html Zwei ganz unterschiedliche Berufe wird das Landratsamt Mittelsachsen auch im kommenden Jahr wieder ausbilden: Verwaltungsfachangestellter (m/w/d) und Straßenwärter (m/w/d). Zwei ganz unterschiedliche Berufe wird das Landratsamt Mittelsachsen auch im kommenden Jahr wieder ausbilden: Verwaltungsfachangestellter (m/w/d) und Straßenwärter (m/w/d). „Beide eint aber die Vielseitigkeit und Abwechslung“, unterstreicht Ausbildungsleiter Stefan Schuricht. Ab sofort startet die Bewerbungsphase. 

Gemeinsam mit seiner Kollegin Angela Köhler berät Stefan Schuricht Interessierte zu den Berufen. Außerdem stehen umfassende Informationen auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de bereit. Dort heißt es in der Berufsbeschreibung zum Verwaltungsfachangestellten unter anderem: „Erstellen von Bescheiden auf der Grundlage der jeweils geltenden Gesetze und Verordnungen.“ Angela Köhler erklärt: „Es klingt zunächst trocken. Interessant ist die Ausbildung durch die Vielfältigkeit der Aufgaben, die zahlreiche Lebensbereiche abdecken.“ 

Die Azubis durchlaufen im Landratsamt verschiedene Stationen. Das sind beispielsweise die Gebiete Umwelt, Jugend und Familie, Bauwesen und Finanzen. „Außerdem werden sie intensiv auf die Prüfungen vorbereitet“, erläutert Köhler. Voraussetzung bei den Verwaltungsfachangestellten ist ein Realschulabschluss, Abitur oder Fachabitur. Noch bis 30. November können sich Interessierte bewerben. 

Einen Monat länger läuft die Bewerbungsphase für eine Ausbildung zum Straßenwärter. Diese sorgen mit der Unterhaltung und Instandsetzung für die Sicherheit auf den Straßen. Dazu gehören die Grünpflege, der Winterdienst, das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung sowie die Reparaturen von Böschungen und Strecken. „Unterstützt werden sie dabei oft von moderner Technik, die regelmäßig erneuert wird“, betont Dirk Hänel vom Straßenbetriebsdienst. Wichtige Voraussetzungen für den Beruf sind handwerkliches Geschick, die gesundheitliche Eignung sowie ein Realschulabschluss. Ausbildungsinhalt ist der LKW-Führerschein (Klasse C/CE).

Auch Interessierte für einen Studienplatz im Studiengang Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Meißen (FH) können sich beim Landratsamt bewerben. „Der theoretische Teil wird in Meißen vermittelt. Die  Einsatzgebiete für die Praxis sind die verschiedenen Bereiche des Landratsamtes Mittelsachsen sowie externe Praktikumseinrichtungen“, erklärt Stefan Schuricht.

Das Landratsamt bietet eine tarifgebundene Ausbildungsvergütung, gute Übernahmemöglichkeiten und damit klare berufliche Perspektiven.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-azubi-lisa-niepel.jpg Auszubildende vor Aktenschrank 1 Stellen & Karriere im Landratsamt http://www.landkreis-mittelsachsen.de/karriere.html
news-5265 Thu, 08 Jul 2021 14:43:54 +0200 Änderung der Landkreisgrenze Mittelsachsen − Zwickau http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/aenderung-der-landkreisgrenze-mittelsachsen-zwickau.html Im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens Niederfrohna änderte sich die Grenze zwischen den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau. Im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens Niederfrohna änderte sich die Grenze zwischen den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau. Eine rund 1,9 Hektar große Teilfläche ging von der Gemarkung Mühlau (Mittelsachsen) an die Gemeinde Niederfrohna (Zwickau) über. Diese befindet sich im Außenbereich und ist unbewohnt. 

Ende 2018 stimmte der Kreistag Mittelsachsen den Plänen zu. 

Ende Juni vollzogen die Landräte Christoph Scheurer, Zwickau, und Matthias Damm, Mittelsachsen, die Gebietsänderung. Dabei enthüllten sie eine Messingplatte auf einem Findling. 

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-zwickau-niederfrohna-flurbereinigung-tafel.jpg zwei Landräte enthüllen eine Tafel auf einem Findling Foto: Landratsamt Zwickau 1
news-5261 Wed, 07 Jul 2021 14:21:21 +0200 Erzgebirger sind die Schnellsten http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/erzgebirger-sind-die-schnellsten.html 180 Läufer gingen beim mittelsächsischen Landkreislauf in Roßwein an den Start. Unter Corona-Bedingungen war bei der 29. Auflage vieles anders. 180 Läufer gingen beim mittelsächsischen Landkreislauf in Roßwein an den Start. Unter Corona-Bedingungen war bei der 29. Auflage vieles anders. Dichtes Gedränge am Start gab es in diesem Jahr nicht beim Landkreislauf. Coronabedingt nahmen nur 44 Staffeln teil. Vier Läufer statt acht gehörten zu jedem Team. Besucher waren im Roßweiner Stadion nicht erlaubt. Die Organisatoren − der Kreissportbund Mittelsachsen (KSB), der Roßweiner SV, die Stadt Roßwein und das Landratsamt Mittelsachsen − waren trotzdem froh, dass der Lauf überhaupt stattfinden konnte. Im vergangenen Jahr wurde er nur virtuell ausgetragen. Der Termin im April 2021 musste coronabedingt verschoben werden. 

Den Startschuss gab Landrat Matthias Damm. Ein Stück ging es durchs Roßweiner Stadion und anschließend durch die benachbarten Wohngebiete.12,4 Kilometer musste jede Staffel zurücklegen. Für die Wartenden gab es ein buntes Rahmenprogramm und das neue KSB-Maskottchen Fredi Wolf wurde mit Einmarschhymne präsentiert. Die Läufer konnten zudem die Zwischenstände auf einer großen LED-Leinwand live mitverfolgen. Nach 42 Minuten standen die Sieger fest: Der letzte Läufer der „Erzgebirgsrunners“, eine Nachwuchsstaffel des LV 90 Erzgebirge, erreichte das Ziel. Auf Platz zwei landete „Freibergs feinste Mischung“, gefolgt von den „Hetz-runners“. 

1993 gab es den ersten Landkreislauf im Altkreis Hainichen. 13 Staffeln liefen von Hainichen über Frankenberg nach Mittweida. Unterdessen sind es jedes Jahr zwischen 600 und 800 Teilnehmer. Insgesamt wurden bisher fast 16 000 Läufer gezählt, die zusammen rund 53 500 Kilometer zurückgelegt haben.

Auch Läufer aus den Partnerlandkreisen reisen jedes Jahr nach Mittelsachsen. In diesem Jahr bildeten die Gäste aus Calw und Starnberg jeweils eine Staffel. Hinzu kam eine gemischte Staffel der Gäste, die mit Volker Dietzmann, dem ehemaligen Präsidenten des KSB, den 43. Platz belegte und sich aber über die Torte freute, die es traditionell für die Vorletzten gibt. 

2022 wird der Startschuss zum 30. Landkreislauf in Lichtenau fallen. Bürgermeister Andreas Graf konnte den Staffelstab von Roßwein persönlich entgegennehmen. Er gehörte mit seinen Amtskollegen Lars Naumann (Burgstädt), Maria Euchler (Kriebstein) und Raik Schubert (Niederwiesa) zu den „Rasenden Rathauschefs“, die es auf Platz 42 geschafft haben. 

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-landkreislauf-2021.jpg Landrat gibt Startschuss für Läufer Der Landrat gibt den Startschuss. 1 Kreissportbund Mittelsachsen e. V. https://www.ksb-mittelsachsen.de/startseite/kreissportbund/aktuelles/aktuelles-detail/default-f28548fae1
news-5247 Wed, 30 Jun 2021 12:39:02 +0200 Fast 13 000 Amphibien gerettet http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/fast-13-000-amphibien-gerettet.html In diesem Jahr wurden etwas weniger Tiere an den Leiteinrichtungen gezählt. Dafür konnte eine ganz besondere Art kartiert werden. In diesem Jahr wurden etwas weniger Tiere an den Leiteinrichtungen gezählt. Dafür konnte eine ganz besondere Art kartiert werden. Schon im Februar startete der Aufbau der mobilen Amphibienleiteinrichtungen an den mittelsächsischen Straßen. Auch in diesem Jahr standen sie, wie in den Vorjahren, außergewöhnlich lange an den Straßen – im Durchschnitt zehn Wochen. Dies war dem Wetter geschuldet, das entweder zu kalt oder zu trocken für die Amphibienwanderung war. Denn die Tiere benötigen für ihre Wanderung eine Nachttemperatur von wenigstens fünf Grad Celsius und Regen. Insgesamt waren im Landkreis Mittelsachsen 31 Konfliktpunkte zu betreuen.

„Nur durch den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer war es möglich, dass in den vergangenen Jahren tausende Amphibien vor dem sicheren Straßentod gerettet werden konnten – in diesem Jahr waren es 12 789 Exemplare, ein Minus von zirka 600 Amphibien zum vorigen Jahr“, so Udo Seifert, Referatsleiter Naturschutz im Landratsamt. Die Tiere werden am Straßenrand in Fangeimer verbracht und über die Straße getragen. Gleichzeitig werden unter anderem Erhebungen zu Anzahlen und Arten geführt, um aktuelle Informationen zu den Vorkommen zu erhalten.

Seifert: „Leider ist ein weiterer Rückgang der Amphibien festzustellen, vor allem im Hinblick der Molchpopulation.“ Dies sei der andauenden Trockenheit der vergangenen Jahre geschuldet, wodurch viele Laichgewässer austrocknen. Erfreulich sei allerdings, dass eine besondere Art, der Moorfrosch, im Landkreis kartiert werden konnte.

Bei den mobilen Amphibienleiteinrichtungen arbeitet die das Referat Naturschutz mit den betroffenen Städten und Gemeinden zusammen. Ehrenamtliche Helfer, die Naturschutzstation Weiditz, der NABU Kreisverband Freiberg und der Landschaftspflegeverband Mulde/Flöha sowie der NABU Regionalverband Erzgebirge unterstützten den Aufbau der Leiteinrichtungen.

An folgenden Straßenabschnitten wurden die mobilen Amphibienleiteinrichtungen aufgebaut:

  • S 210 zwischen Großwaltersdorf und Gränitz, im Weißbachtal
  • K 7701 zwischen Marbach und Einmündung Waldkirchener Straße
  • K 7701 zwischen Ortsausgang Schellenberg Richtung Hohenfichte (Anbindung)
  • S 205 vor Ortseingang Kleinwaltersdorf nach Bahnübergang
  • K 8251 im Bereich Ortseingang von Königshain
  • S 200 kurz nach Ortsausgang Erlau
  • S 32 zwischen Höfchen und Kriebstein
  • K 7703 Fahrtrichtung recht aus Richtung Hausdorf
  • S 35 im Bereich des Krebsbaches in Döhlen
  • S 34 im Bereich der „Sieben Kurven“ in Hainichen
  • S 247 rechts von Niederelsdorf nach Oberelsdorf
  • S 247 rechts von Oberelsdorf nach Niederelsdorf
  • B 173 Memmendorf am Gasthof „Goldener Stern“
  • S 207
  • an der Altgeringswalder Straße in Geringswalde
  • S 202 nach Ortsausgang Sachsenburg links in Fahrtrichtung Frankenberg
  • Bürgerwald, an der S 201 rechts in Richtung Rossau, Staubecken
  • S 242 rechts von Mutzscheroda nach Altzschillen
  • K 7794 rechts zwischen Hohentanne und Rothenfurth
  • K 7717 rechts zwischen Reichenbach in Richtung Großvoigtsberg
  • zwischen Lärchenstraße und der Straße Am Pfarrwald Flöha
  • an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße in Flöha an der KGA „Bergidyll“
  • am Wald in Eppendorf an der Waldsiedlung
  • rechts auf der Chursdorfer Straße in Chursdorf in Richtung Helsdorf
  • auf dem Versandweg gegenüber der Firma Cyberport (blaue Werkshalle) in Siebenlehn 
  • S 185 in Rechenberg-Bienenmühle auf der Muldentalstraße rechts gegenüber dem Ökologischem Bad
  • Pulverstraße links und rechts zur Zufahrt der Firma WECO Pyrotechnik Freiberg
  • S211 an der Talsperre Rauschenbach, in drei Abschnitten
  • Kirchweg Brand-Erbisdorf Mönchfreie Teiche
  • Heidelbeerweg an der Wasserskianlage Rossau, Anbindung an eine stationäre Station

Die gesamte Aktion im Interesse des Artenschutzes wird durch den Freistaat Sachsen anteilig gefördert.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/a-funke-froesche.JPG Frosch im Teich Foto: Andrea Funke/Archiv 1
news-5243 Tue, 29 Jun 2021 15:10:47 +0200 Corona-Lage vom 29. Juni 2021 http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-29-juni-2021.html Themen: Neue Sprechzeiten des Bürgertelefons, neue Schutz-Verordnung gilt ab übermorgen Themen: Neue Sprechzeiten des Bürgertelefons, neue Schutz-Verordnung gilt ab übermorgen Statistik

Die Zahl Corona-Nachweise ist in den vergangenen Tagen gering auf 24 303 gestiegen. Das ist ein Fall mehr im Vergleich zum Vortag. In den Krankenhäusern werden fünf Covid-Patienten behandelt, davon wird eine Person beamtet. Der Inzidenzwert liegt laut Robert Koch-Institut in Mittelsachsen heute bei 2,0.

Neue Sprechzeiten des Bürgertelefons

Das Bürgertelefon zu Fragen rund um Corona ist ab kommender Woche immer von Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr besetzt.

Neue Schutz-Verordnung greift

Am Donnerstag tritt die neue Corona-Schutz-Verordnung in Kraft. Sie gilt bis zum 28. Juli. Neben einigen Klarstellungen wird der neue Schwellenwert der Inzidenz unter zehn eingeführt. Mittelsachsen liegt heute bei 2,0. Somit gibt es beispielsweise keine Kontaktbeschränkungen sowie kaum Verpflichtungen zum Testen. Ausnahmen bilden zum Beispiel Diskotheken, Clubs und Musikclubs. Außerdem besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und Märkten, bei körpernahen Dienstleistungen und im ÖPNV. Im Freien besteht keine Pflicht mehr zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Informationen des Kreissportbundes

Impfangebot für Übungsleiter

Der Kreissportbund hat gemeinsam mit dem Kreisverband Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes und der Stadt Hainichen ein Impfangebot organisiert, welches sich in erster Linie an Übungsleiterinnen und Übungsleiter richtet. Interessierten Sportfreundinnen und Sportfreunden gibt der Kreissportbund die Gelegenheit, sich durch ein vom Deutschen Roten Kreuz Sachsen organisiertes mobiles Team impfen zu lassen. Termine für die erste Impfung sind am Sonntag zwischen 09:00 bis 16:30 Uhr möglich. Die entsprechende Zweitimpfung findet am Sonntag, den 25. Juli, jeweils zur selben Uhrzeit wie der jeweilige Erstimpftermin statt.
Ort: Am Sportforum 2, 09661 Hainichen (Eingang Rundbau – 1. Etage)
Die verbindliche Anmeldung erfolgt ausschließlich per Telefon unter 03731 1633346 noch morgen und am Donnerstag, jeweils in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr. Die Impftermine werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.    
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreissportbundes.

Informationen des Freistaates

Infektionsrate bei Lehrkräften sinkt auf null

Erstmals hat es in der vergangenen Woche unter den getesteten Lehrerinnen und Lehrern kein Positivergebnis gegeben. Auch unter den Schülerinnen und Schülern gab es kaum Infektionen.

Insgesamt wurden unter den Schülerinnen und Schülern 688 216 Tests durchgeführt, darunter waren 43 positive Ergebnisse. Das entspricht einer Infektionsrate von 0,006 Prozent (Vorwoche 0,008 Prozent). Insgesamt wurde die Testung 4418 Mal von Schülerinnen und Schülern verweigert. Unter dem Schulpersonal wurden 39 386 Tests durchgeführt, davon war keiner positiv. Damit sinkt die Infektionsrate auf null (Vorwoche 0,007 Prozent). Verweigert wurde der Test vom Schulpersonal 25 Mal.

Derzeit müssen sich das Schulpersonal und die Schülerinnen und Schüler noch zweimal wöchentlich testen, ab dem 1. Juli bei einer Sieben-Tage Inzidenz unter zehn nur noch einmal pro Woche. Vollständig geimpfte oder genesene Personen müssen sich nicht testen.

Bürgerrat „Forum Corona“ steht in den Startlöchern – mit Beteiligungsmöglichkeit für alle Sächsinnen und Sachsen

Gestern hat das Bürgerbeteiligungsportal Sachsen eine Umfrage zu den Themen eröffnet, die im „Forum Corona“ diskutiert und bearbeitet werden können. Gleichzeitig haben 50 zufällig ausgeloste Bürgerinnen und Bürger aus ganz Sachsen, die die Bevölkerung im Freistaat repräsentieren, die offizielle Einladung zum Bürgerrat „Forum Corona“ erhalten. Dieser diskutiert über Erfahrungen mit der Corona-Pandemie und erarbeitet Empfehlungen. Die Bürgerinnen und Bürger können im Forum über ihre Ideen und Anregungen zur Pandemiebewältigung und zur langfristigen Überwindung der Krise ins Gespräch kommen. Einander zuhören, gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen von Menschen in der Pandemie und das Gespräch über die Herausforderungen von Politik und Verwaltungen stehen hier im Vordergrund. Ziel des Bürgerrates ist es, gemeinsame Lösungen zu entwickeln und Empfehlungen an die Politik und die Gesellschaft zu formulieren.

Das „Forum Corona“ wird sich mit vier Handlungsfeldern beschäftigen, die während der Pandemie und auch darüber hinaus eine besondere Relevanz für das Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger haben: Bildung, Gesundheit, Politik und Wirtschaft. Alle Bürgerinnen und Bürger Sachsens sind eingeladen, bis zum 31. Juli 2021 über das Bürgerbeteiligungsportal des Freistaates eigene Anregungen und Themenvorschläge einzubringen. Die Mitglieder des „Forum Corona" stimmen im Anschluss darüber ab, welche Themen und Fragen in den kommenden Monaten schwerpunktmäßig diskutiert werden.

Das Beteiligungsportal kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://mitdenken.sachsen.de/1025225

Die Eröffnungssitzung des Bürgerrates „Forum Corona" findet am 17. Juli 2021 statt und kann per Live-Teilnahme oder per Live-Stream verfolgt werden. Danach kommt der Rat in fünf Foren zusammen, um konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Im Frühjahr 2022 stellen die Teilnehmenden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vor und übergeben sie an die Sächsische Staatsregierung und den Sächsischen Landtag. Weitere Informationen zum Bürgerrat „Forum Corona" unter www.forum-corona.de.

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image/png http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus http://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5240 Tue, 29 Jun 2021 09:27:30 +0200 Fahrzeuge für Gefahrgutzüge übergeben http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/fahrzeuge-fuer-gefahrgutzuege-uebergeben.html Landrat Matthias Damm hat zwei neue Führungsfahrzeuge für die Gefahrgutzüge des Katastrophenschutzes an die künftigen Nutzer in den Wehren im Striegistaler Ortsteil Böhrigen und in Niederwiesa übergeben. Dort sind die ehrenamtlichen Führungsteams jeweils beheimatet. Landrat Matthias Damm hat zwei neue Führungsfahrzeuge für die Gefahrgutzüge des Katastrophenschutzes an die künftigen Nutzer in den Wehren im Striegistaler Ortsteil Böhrigen und in Niederwiesa übergeben. Dort sind die ehrenamtlichen Führungsteams jeweils beheimatet. Im Landkreis gibt es zwei Züge, aufgeteilt auf die Bereiche Süd und Nord. Die neuen Wagen sind ausgestattet mit einem Tisch mit Schubladen, einer umfassenden Funktechnik und einem Fax. „Sie werden gebraucht, um vor Ort den Einsatz zu leiten und zu koordinieren“, erklärt die zuständige Referatsleiterin im Landratsamt Jana Lützner. Rund 180.000 Euro wurden in die sogenannten Zugtruppfahrzeuge investiert. Es handelt sich dabei um Ersatzbeschaffungen, die der Kreis finanziert. Ein Gefahrgutzug besteht aus den Komponenten Zugtrupp, Löschgruppe, Dekontaminations-Gruppe und Gerätetrupp. Die jeweiligen Fahrzeuge sind an verschiedenen Standorten verteilt, die von den Städten und Gemeinden mit ihren Freiwilligen Feuerwehren, die sich zur Mitwirkung im Katastrophenschutz bereit erklärt haben, stationiert sind. Dabei handelt es sich um Niederwiesa, Freiberg, Flöha, Mittweida, Niederstriegis und Hainichen. In diesem Zusammenhang bedankt sich der Landrat für das große Engagement für die Sicherheit der Gesellschaft: „Ein Mitglied eines solches Zuges hat umfassende Schulungen in seiner Freizeit hinter sich mit einem erheblichen Lernvolumen, denn die Materie und die Abläufe sind herausfordernd. Das kann man nicht hoch genug würdigen.“

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-fahrzeuguebergabe-ffw.jpg Zwei neue Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor dem Landratsamt 1
news-5238 Mon, 28 Jun 2021 09:23:31 +0200 Grasmahd an Mittelsachsens Straßen http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/grasmahd-an-mittelsachsens-strassen.html Derzeit sind die Mitarbeiter der Straßenmeistereien mit der Grasmahd an den Straßenrändern beschäftigt. Derzeit sind die Mitarbeiter der Straßenmeistereien mit der Grasmahd an den Straßenrändern beschäftigt. Die sechs Straßenmeistereien bewirtschaften rund 1.600 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen. Das ergibt rund 2.500 Kilometer Intensivbereich, der zweimal im Jahr gemäht wird und etwa 780 Hektar Extensivbereich, wo eine Mahd pro Jahr geplant ist.

Der Intensivbereich umfasst die Rasenflächen, die aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Wasserabflusses niedrig und dicht zu halten sind. Das sind: unbefestigte Seitenstreifen (Bankette), Trennstreifen, Mittelstreifen, Sichtflächen, Gräben und Mulden.

Der Extensivbereich umfasst alle anderen Rasenflächen auf Böschungen, unbefestigten Seitenstreifen sowie Gräben und Mulden, die nicht dem Intensivbereich zugeordnet werden.

Die Frühjahrsmahd beginnt in der Regel Anfang, Mitte Mai – abhängig von der Witterung und umfasst in der Regel nur zwei Schnittbreiten. Der zweite Mahdumlauf schließt sich unmittelbar an den ersten an und dauert bis etwa Mitte, Ende Oktober. „Alle Meistereien erarbeiten einen Plan, wann sie die sogenannte intensive Mähfläche – diese umfasst die Straßenränder bis zum Ende der Straßenmulde – mähen. Das Gras wächst zwar überall zur selben Zeit, wir können aber nicht überall zur selben Zeit sein“, wirbt Dirk Schlimper vom Straßenbetriebsdienst um Verständnis.
Im intensiven Mähbereich wird alles entfernt, was sich behindernd bezüglich der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, auf diesen auswirkt. „Im Gegensatz zur extensiven Fläche, bei der Rücksicht auf Blühstreifen und Ähnliches genommen werden kann“, so Schlimper. Bevor die Unimogs mit aufgesetzten Schlegelmähwerken oder der Freischneider zum Einsatz kommen, erfolgt eine Sichtkontrolle des zu mähenden Straßenbereichs. „Denn nicht selten liegt an den Straßenrändern Unrat, den wir zuvor beseitigen müssen, um die Technik nicht zu beschädigen“, so Schlimper. Damit die Leitpfosten nicht beschädigt werden, verfügt das Frontmähwerk über einen speziellen Taster, der das Hindernis erkennt und überwindet.

In diesen Tagen arbeitet die Mähkolonne in allen Straßenmeistereien. „Wir erhalten auch immer wieder Hinweise von Leuten, wo das Gras gerade besonders hochsteht, dem gehen wir dann natürlich nach“, erklärt Schlimper. Aber nicht immer ist die Straßenmeisterei zuständig. Kreuzt eine Gemeindestraße zum Beispiel eine Bundesstraße, muss die Kommune das Gras schneiden. Und für freie Sicht an privaten Einfahrten müssen auch die Eigentümer sorgen.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_a-funke-m%C3%A4hen_61874ec6b7.jpg Unimog mäht Rasen an einer Böschung Foto: Andrea Funke/Archiv 1
news-5227 Thu, 24 Jun 2021 09:46:36 +0200 Landrat wirbt fürs Impfen http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landrat-wirbt-fuers-impfen.html Matthias Damm hat seine zweite Impfung mit Astrazeneca erhalten. Matthias Damm hat seine zweite Impfung mit Astrazeneca erhalten. Landrat Matthias Damm wirbt erneut eindringlich für die Impfungen. Er hat vorgestern seine zweite Impfung mit Astrazeneca erhalten. „Es ist bedenklich, wenn die zweiten Impftermine von doch einer erheblichen Anzahl Menschen nicht wahrgenommen werden. Dann nützt auch die erste Impfung nichts“, so Damm.

Bei den Impfstoffen, wo zwei Impfungen vorgesehen sind, erhält man nur mit der zweiten Impfung den notwendigen Schutz. Auch wenn in diesen Sommermonaten das Virus zurückgedrängt wird, ist es dennoch präsent. Man habe in den vergangenen Monaten gesehen, welche Dynamik die Ausbreitung annehmen kann. Nur durch eine hohe Impfquote könne im Herbst eine Vielzahl der Erkrankungen verhindert oder in den Folgen stark vermindert werden. Damm: „Man muss es deutlich ansprechen, dass die Gefahr besteht, dass wir eventuell wieder zu strengeren Maßnahmen zurückkehren müssen. Das gilt es im Interesse aller zu verhindern.“

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/detlev-mueller-lr-damm.jpg Porträt Landrat Foto: Detlev Müller/Archiv 1
news-5225 Wed, 23 Jun 2021 12:57:19 +0200 Neuer Service der KfZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/neuer-service-der-kfz-zulassungs-und-fahrerlaubnisbehoerde.html Die Wartezeiten an den Schaltern können nun live im Internet eingesehen werden. Die Wartezeiten an den Schaltern können nun live im Internet eingesehen werden. Auf der Internetseite des Landkreises können Bürgerinnen und Bürger nun die aktuellen Wartezeiten der Kfz-Zulassungsstellen in Freiberg, Mittweida und Döbeln sowie der Fahrerlaubnisbehörde einsehen. Die Aktualisierung der Daten erfolgt im Fünf-Minuten-Takt. Angezeigt wird neben der Wartezeit auch die Zahl der wartenden Personen an den verschiedenen Schaltern für allgemeine Vorgänge, Sonderschalter und für Händler.

Der Zutritt zur Kfz-Zulassung- und Fahrerlaubnisbehörde ist unter Beachtung der Corona-Regeln und der Kapazitäten ohne Termin möglich.

Link zur Live-Information: https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/live-statistik-zu-den-wartezeiten.html

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news-5220 Mon, 21 Jun 2021 10:52:55 +0200 Imker können Medikamente abholen http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/imker-koennen-medikamente-abholen.html Im Veterinäramt in Mittweida gibt es die Mittel zur Behandlung gegen die Varroamilbe. Im Veterinäramt in Mittweida gibt es die Mittel zur Behandlung gegen die Varroamilbe. Die von den Imkern bestellten Medikamente zur Behandlung der Bienenvölker gegen die Varroamilbe stehen ab 5. Juli zu den Öffnungszeiten im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) in Mittweida, Am Landratsamt 3, Haus E, zur Abholung bereit. Die Imker werden gebeten, die Abholung im LÜVA vorher unter Telefon  03731 799-6453 anzumelden.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/a-funke-bienen.jpg Bienen am Bienenstock 1 Tierseuchenbekämpfung und Tierschutz http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerdenaufbau/tierseuchenbekaempfung-und-tierschutz.html
news-5218 Mon, 21 Jun 2021 07:00:00 +0200 Digitale Kontakterfassung per App http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/digitale-kontakterfassung-per-app.html In zahlreichen Bereichen müssen Firmen und Institutionen die Kontakte der Besucher und Gäste erfassen. Dies sollte digital erfolgen. In zahlreichen Bereichen müssen Firmen und Institutionen die Kontakte der Besucher und Gäste erfassen. Dies sollte digital erfolgen. Auch das Gesundheitsamt hofft, dass sich die digitale Erfassung durchsetzt und stellt die App Schnelltest.click vor. Ziel ist eine möglichst einheitliche Form der Datenerfassung. „Nur bei einem positiven Fall können so die Daten direkt in unser System übertragen werden. Die Kontaktnachverfolgung erfolgt zügig“, so die Amtsärztin Dr. Carina Pilling.

Schon zur Datenerfassung und gegebenenfalls Übertragung nutzte die Behörde dieses System. Es hat sich bewährt. Für Bürger und auch für Unternehmen entstünden keine Kosten. Beim Betreten der Einrichtungen kann der QR-Code gescannt werden und man ist erfasst.

Dr. Pilling betont, dass es zahlreiche Apps gibt, die ähnliche Funktionen haben, aber es gibt keine Schnittstellen für die Datenübertragung an das Gesundheitsamt bei einem Fall. „Es ist eine individuelle Entscheidung der Unternehmen und Instiutionen, einen Impuls für  Einheitlichkeit zu setzen, was es auch für den Bürger einfacher macht.“

Neben Mittelsachsen nutzen das System auch beispielsweise der Vogtlandkreis und der Erzgebirgskreis. Auf der Internetseite des Unternehmens sind Schaubilder zur Funktionalität veröffentlicht.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5216 Fri, 18 Jun 2021 09:46:51 +0200 Breitband: Finaler Antrag Cluster D http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/breitband-finaler-antrag-cluster-d.html Nach Abschluss des Vergabeverfahrens und der Entscheidung im Kreistag am 19. Mai 2021 hat  der Landkreis für das Cluster D mit den Kommunen Erlau, Königsfeld und Mittweida sowie für Teilgebiete von Rochlitz und Seelitz den finalen Förderantrag beim Bundesverkehrsministerium eingereicht.  Nach Abschluss des Vergabeverfahrens und der Entscheidung im Kreistag am 19. Mai 2021 hat  der Landkreis für das Cluster D mit den Kommunen Erlau, Königsfeld und Mittweida sowie für Teilgebiete von Rochlitz und Seelitz den finalen Förderantrag beim Bundesverkehrsministerium eingereicht.  Sobald alle förder- und genehmigungsrechtlichen Auflagen erfüllt werden und die endgültigen Zuwendungsbescheide des Bundesverkehrsministeriums vorliegen, kann der Landrat den Zuschlag für beide Lose an die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG erteilen. Die Genehmigung der Bundesnetzagentur liegt bereits vor.

2 118 geförderte Gebäudeanschlüsse in weißen Flecken, sieben Schulen außerhalb der weißen Flecken sowie bis zu 2 553 an den Ausbautrassen zu den weißen Flecken anliegenden Gebäude sollen mit Glasfaseranschlüssen versorgt werden. Dafür werden Tiefbauarbeiten auf 253 Kilometer Kanallänge notwendig. Dabei werden 1.819 Kilometer Glasfaserkabel unterschiedlicher Dimensionierungen in 555 Kilometer Leerrohren verlegt, sowie 27 mögliche LTE-Masten erreicht, 138 Kabelverzweiger und fünf Hauptverteiler als Bauwerke errichtet.

Die Gesamtinvestition der beiden Lose beträgt 36.776.615,33 Euro.

Der Projektstart ist im zweiten Halbjahr 2021 geplant.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-breitband.jpg Breitband Breitbandkabel vor einem Wohnhaus Foto: Karsten / stock.adobe.com 1 Mehr zum Thema Breitband http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/breitband.html
news-5213 Thu, 17 Jun 2021 14:12:17 +0200 Landesbedienstete verabschiedet http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landesbedienstete-verabschiedet.html Landrat Matthias Damm hat heute die Landesbediensteten aus dem Gesundheitsamt verabschiedet. Seit November unterstützten bis zu 38 Beschäftigte Mittelsachsen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Landrat Matthias Damm hat heute die Landesbediensteten aus dem Gesundheitsamt verabschiedet. Seit November unterstützten bis zu 38 Beschäftigte Mittelsachsen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Sie stammen von verschiedensten Behörden des Freistaates, wie den Landesämtern für Straßen und Verkehr, Schule und Bildung, Steuern und Finanzen oder dem Innenministerium. Hauptaufgabengebiet im Landratsamt war unter anderem die Kontaktpersonennachverfolgung „Wir sind dem Freistaat sehr dankbar, dass er uns hier so unterstützt hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren engagiert und haben sich sehr schnell in die neue Materie eingearbeitet“, resümiert Landrat Matthias Damm. Amtsärztin Dr. Carina Pilling ergänzt: „Das waren oft keine einfachen Gespräche und es bedeutet dabei ein hohes Maß an Sensibilität“. 

Im Zuge der sinkenden Inzidenz werde nun auch das Personal im Gesundheitsamt angepasst. In der vergangenen Woche wurden bereits die letzten Bundeswehrsoldaten verabschiedet. Damm: „Wir haben unter den Behörden eine große Solidarität erfahren. Neben Beschäftigten von Bund und Land waren beziehungsweise sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Fachbereichen des Landratsamtes eingesetzt.“ Rund 200 Personen waren in Spitzenzeiten im Gesundheitsamt mit Corona befasst, davon mehr als 150 externen Behörden. Die Beteiligten freuen sich über die gesunkenen Inzidenzen, mahnen aber weiter zur Vorsicht: „Wir können jetzt wieder ganz viel genießen, aber dennoch ist das Virus präsent und da sollten wir weiterhin auf die Hygiene achten. Eine weitere wichtige Säule sehe ich in dem Impfungen, daher ist es sehr gut, dass die Impfzentren weiter bestehen bleiben und diese neben den niedergelassenen Ärzten hier an der Überwindung der Pandemie mitwirken“, so Damm abschließend.   

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news-5204 Tue, 15 Jun 2021 09:17:53 +0200 Woche der offenen Unternehmen mit Präsenzveranstaltungen http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/woche-der-offenen-unternehmen-mit-praesenzveranstaltungen.html Die wegen Corona in den Juni verschobene Woche der offenen Unternehmen kann nun stattfinden – vom 21. bis 26. Juni mit zahlreichen Präsenzveranstaltungen. Die wegen Corona in den Juni verschobene Woche der offenen Unternehmen kann nun stattfinden – vom 21. bis 26. Juni mit zahlreichen Präsenzveranstaltungen. Über das Portal www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de können sich interessierte Schülerinnen und Schüler für Unternehmensbesuche anmelden. 191 Firmen bieten 591 Veranstaltungen an, diese starten in diesem Jahr nach 14:00 Uhr − außerhalb der Schulzeit.

Jens Spreer, Ansprechpartner im Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landratsamtes: „Das Thema Berufsorientierung musste im vergangenem Jahr beziehungsweise diesem Jahr hintenangestellt werden. Wir hoffen mit unserem Vorgehen bei Aktionswoche einen Weg gefunden zu haben, Berufsorientierung wieder zu ermöglichen.“ Rund 300 Schüleranmeldungen hat er bisher registriert.

Auch die Durchführung von Schülerbetriebspraktika wurde durch das Sächsische Kultusministerium wieder gestattet. Damit wird es für viele Schülerinnen und Schüler doch noch möglich, sich auch in diesem Schuljahr in Ausbildungsbetrieben selbst zu erproben.

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news-5202 Mon, 14 Jun 2021 09:55:28 +0200 Landkreislauf: Anmeldung startet http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landkreislauf-anmeldung-startet.html Am 16. Juni startet die Anmeldung für den auf den 3. Juli verschobenen Landkreislauf in Roßwein. Am 16. Juni startet die Anmeldung für den auf den 3. Juli verschobenen Landkreislauf in Roßwein. Die Anzahl der Startplätze ist in diesem Jahr auf 100 limitiert.

Eine Staffel besteht aus vier Personen, die einzelnen Distanzen betragen 5, 2,7 beziehungsweise 1,5 Kilometer. Die Anmeldung läuft über das Portal auf der Internetseite des Kreissportbundes Mittelsachsen e. V. 

www.ksb-mittelsachsen.de 

und ist nur zwischen Mittwoch und Sonntag möglich. Das Meldeportal schließt, sobald die 100 Startplätze vergeben sind.

Auf der Internetseite gibt es weitere Informationen zur Veranstaltung.

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-landkreislauf.jpg Läufer während eines Wettkampfes 1
news-5198 Sun, 13 Jun 2021 13:48:02 +0200 Corona-Lage 13. Juni 2021 http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-13-juni-2021.html Themen: Weitere Lockerungen in der nächsten Woche, Anmeldungen für die Woche der offenen Unternehmen und den Landkreislauf sind möglich Themen: Weitere Lockerungen in der nächsten Woche, Anmeldungen für die Woche der offenen Unternehmen und den Landkreislauf sind möglich Statistik

Die Zahl Corona-Nachweise ist leicht auf 24 267 gestiegen. Dies sind im Vergleich zum Freitag zwölf Fälle mehr. In den Krankenhäusern werden 15 Covid-Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation. Der Inzidenzwert liegt laut Robert Koch-Institut in Mittelsachsen heute bei 21,4.

Neue Regeln ab morgen und ab Dienstag

In Sachsen tritt morgen die neue Corona-Schutz-Verordnung in Kraft und damit auch weitere Lockerungen für Mittelsachsen. Denn Mittelsachsen liegt weiterhin kontinuierlich unter dem Inzidenzwert von 50. Zulässig sind nun unter bestimmten Voraussetzungen Großveranstaltungen mit über 1 000 Besuchern. Mensen und Kantinen können ohne Testpflicht, aber mit Kontakterfassung öffnen. Die Öffnung von Hallenbädern, Kurbädern, Spaßbädern, Hotelschwimmbädern, Wellnesszentren und Thermen ist möglich, wobei neben einem Hygienekonzept die Kontakterfassung und die tagesaktuelle Testung der Besucher benötigt wird. Für Minderjährige entfällt in Freibädern die Testpflicht. Indoorspielplätze, Zirkusse, Spielhallen, -banken, Wettannahmestellen können mit Hygienekonzept, Kontakterfassung und tagesaktueller Testung der Kunden öffnen.

Am Dienstag gibt es weitere Lockerungen im Landkreis. Denn dann ist der Landkreis mehrere Tage unter der Inzidenz von 35. Eine entsprechende Bekanntmachung ist für Montag geplant. Folgendes regelt hier die neue Schutz-Verordnung:

  • Die Pflicht zur Kontakterfassung im Außenbereich der Gastronomie entfällt.
  • Es entfällt die Verkaufsflächenbeschränkung.
  • Öffentliche Festivitäten sowie Feiern auf öffentlichen Plätzen mit Hygienekonzept sind zulässig.
  • An Eheschließungen und Beerdigungen dürfen bis zu 50 Personen teilnehmen, auch Familien-, Vereins- und Firmenfeiern in Gastronomiebetrieben, in eigenen oder von Dritten überlassenen voneinander abgetrennten Räumlichkeiten und Freiflächen sind zulässig, wobei die Testpflicht entfällt.
  • Die Personenbegrenzung und Testverpflichtung bei der Sportausübung fällt weg.
  • Saunen, Dampfbäder- und -saunen können mit Hygienekonzept, Kontakterfassung und tagesaktueller Testung der Besucher öffnen.
  • Diskotheken, Clubs und Musikclubs dürfen mit Hygienekonzept, tagesaktueller Testung und Kontaktnachverfolgung öffnen.
  • Die Testpflichten entfallen weitgehend, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Für folgende Ausnahmen bleibt die Testpflicht bestehen: Sport- und Kulturveranstaltungen mit Publikum (wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann); Messen im Innenbereich; Großveranstaltungen; Dampfsaunen, Dampfbäder, Saunen,

Woche der offenen Unternehmen mit Präsenzveranstaltungen

Die wegen Corona in den Juni verschobene Woche der offenen Unternehmen kann nun stattfinden – vom 21. bis 26. Juni mit zahlreichen Präsenzveranstaltungen. Über das Portal www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de können sich interessierte Schülerinnen und Schüler für Unternehmensbesuche anmelden. 191 Firmen bieten 591 Veranstaltungen an, diese starten in diesem Jahr nach 14:00 Uhr − außerhalb der Schulzeit. Jens Spreer, Ansprechpartner im Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landratsamtes: „Das Thema Berufsorientierung musste im vergangenem Jahr beziehungsweise diesem Jahr hintenangestellt werden. Wir hoffen mit unserem Vorgehen bei Aktionswoche einen Weg gefunden zu haben, Berufsorientierung wieder zu ermöglichen.“ Rund 300 Schüleranmeldungen hat er bisher registriert. Auch die Durchführung von Schülerbetriebspraktika wurde durch das Sächsische Kultusministerium wieder gestattet. Damit wird es für viele Schülerinnen und Schüler doch noch möglich, sich auch in diesem Schuljahr in Ausbildungsbetrieben selbst zu erproben.

Landkreislauf: Anmeldung startet

Am Mittwoch startet die Anmeldung für den verschobenen Landkreislauf am 3. Juli in Roßwein. Die Anzahl der Startplätze (100) ist in diesem Jahr limitiert. Eine Staffel besteht aus vier Personen, die einzelnen Distanzen betragen 5, 2,7 beziehungsweise 1,5 Kilometer. Die Anmeldung läuft über ein Portal auf der Internetseite www.ksb-mittelsachsen.de und ist nur zwischen Mittwoch und Sonntag möglich. Das Meldeportal schließt, sobald die 100 Startplätze vergeben sind. Auf der Internetseite gibt es weitere Informationen zur Veranstaltung.

Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de

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image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona-blutprobe.jpg Blutprobe Blutprobe im Röhrchen Foto: H_ko / stock.adobe.com 1 Mehr zum Thema Corona http://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-3769 Thu, 10 Jun 2021 13:07:00 +0200 Pilzberatung im Landkreis Mittelsachsen http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/pilzberatung-im-landkreis-mittelsachsen-3.html Bald beginnt die Pilzsaison. Sammler müssen darauf achten, nur genießbare Pilze mitzunehmen. Das Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Mittelsachsen gibt dazu nachfolgende Hinweise. Bald beginnt die Pilzsaison. Sammler müssen darauf achten, nur genießbare Pilze mitzunehmen. Das Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Mittelsachsen gibt dazu nachfolgende Hinweise.
  • Sammeln Sie nur Speisepilze, die Sie genau kennen.
  • Sammeln Sie nur zum Eigenbedarf und verarbeiten Sie die Pilze sofort.
  • Sammeln Sie keine alten Pilze. Sie sind ungeeignet, weil sie meist verdorben oder madig sind.
  • Sammeln Sie nicht in Plastiktüten. Pilze verderben darin sehr schnell.
  • Pilzbücher helfen weiter; der Pilzberater ist die zuverlässigere Option, weil Pilze sehr variabel sind. Er kann Sie mit seiner langjährigen Erfahrung am besten beraten.
  • Pilze unterschiedlichen Alters erleichtern die Bestimmungsarbeit.
  • Bobritzsch 

    • Antje Heymann, Eschenweg 4, OT Oberbobritzsch-Hilbersdorf, 09627 Bobritzsch,
      Tel. 037325 23899

    Flöha 

    • Sebastian Friese, Pufendorfstraße  8, 09557 Flöha, Mobil 0173 8382885, E-Mail friese.sebastian@gmx.de 
    • Jörg Oehme, Fritz-Heckert-Straße 30, 09557 Flöha, Tel. 03726 4869, Mobil 0174 4012230,
      E-Mail oehme.joerg@freenet.de
    • Hiltgunde Seidel, Augustusburger Straße 54, 09557 Flöha, Tel. 03726 722037,
      Mobil 0176 63141137, E-Mail hiltgunde.seidel@web.de  

    Frauenstein 

    • Marko Feldmann, Bergstraße 46, OT Dittersbach, 09623 Frauenstein, Tel. 037326 86769,
      Mobil 0171 5748667, E-Mail mx1dit@freenet.de   

    Freiberg 

    • Peggy Strobelt, Thomas-Müntzer-Straße 1, 09599 Freiberg, Tel. 03731 4795139, Mobil 0177 5667275,
      E-Mail pilzberatung@t-online.de   
    • Christiane Walther, Paul-Müller-Straße 23, 09599 Freiberg, Tel. 03731 245392,
      Mobil 0172 3432849, E-Mail pilze-putzen@web.de    

    Geringswalde 

    • Michael Möbius, Markt 14, 09326 Geringswalde, Mobil 0174 9923072,

    Halsbrücke 

    • Gunnar Kaden, Straße der Jugend 38, 09633 Halsbrücke, Tel. 03731 211721
    • Jochem Schaller, Am Bergschlösschen 13, OT Hetzdorf, 09633 Halsbrücke, Tel. 035209 21141, Mobil 0157 83577364 

    Königshain-Wiederau 

    • Bernd Franke, Lindenstraße 5, 09306 Königshain-Wiederau, Tel. 037202 3656,
      E-Mail pilz-berndf@web.de

    Leisnig 

    • Dieter Kunadt, Nr. 70, OT Gorschmitz, 04703 Leisnig, Tel. 034321 13720, Mobil 0162 9351338, E-Mail info@pilz-kunadt.de

    Lichtenau 

    Mittweida

    • Matthias Eberhardt, Auenweg 5, OT Ringethal, 09648 Mittweida, Tel. 03727 930665,
      Mobil 0174 3816702
    • Anneli Winter, Birkenweg 1, 09648 Mittweida, Tel. 03727 611321 

    Rechenberg-Bienenmühle 

    • Helga Plath, Bergstraße 30, OT Holzhau, 09623 Rechenberg-Bienenmühle, Tel. 037327 7403

    Roßwein 

    • Stefan Lorenz, Dorfweg 1, OT Niederstriegis, 04741 Roßwein, Tel. 03431 613865,
      Mobil 0152 08593052, E-Mail stefan_lorenz2000@yahoo.de 

    Oberschöna 

    • Jens Berger, Wegefarther Straße 17, OT Kleinschirma, 09600 Oberschöna, Tel. 0179 6116013

    Striegistal 

    • Sieglinde Köhler, Richard-Witzsch-Straße 119, OT Mobendorf, 09661 Striegistal, Tel. 037207 3415, Mobil 0172 7988864, Fax 037207 651340, E-Mail pilz-koehler@t-online.de 

    (Alle Angaben ohne Gewähr – Stand Juni 2021)

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    image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2019/lra-pilze.jpg zwei Pilze mit braunen Kappen 1
    news-5194 Wed, 09 Jun 2021 13:28:32 +0200 Corona-Lage am 9. Juni 2021 http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-9-juni-2021.html Es greifen ab Freitag weitere Lockerungen, die Schulen und Kitas gehen wieder in den Regelbetrieb und das Gesundheitsamt verabschiedet die Bundeswehr.  Es greifen ab Freitag weitere Lockerungen, die Schulen und Kitas gehen wieder in den Regelbetrieb und das Gesundheitsamt verabschiedet die Bundeswehr.  Statistik

    Die Zahl Corona-Nachweise ist auf 24 231 gestiegen. Das sind 23 Fälle mehr im Vergleich zum Vortag. In den Krankenhäusern werden 33 Covid-Patienten behandelt, davon zehn auf der Intensivstation. Der Inzidenzwert liegt laut Robert Koch-Institut in Mittelsachsen heute bei 29,9.

    Weitere Lockerungen wegen geringer Inzidenz

    Seit fünf Werktagen hintereinander liegt die Inzidenz im Landkreis unter 50. Damit greifen ab Freitag weitere Lockerungen, die notwendige Bekanntmachung wurde im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht. Bei den Kontaktbeschränkungen dürfen jetzt auch in geschlossenen Räumen zehn Personen zusammenkommen, wobei Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unberücksichtigt bleiben. Die Innengastronomie kann mit Kontakterfassung für Besucher geöffnet werden. Sollten dort Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen, beziehungsweise nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Übernachtungsangebote sind nach vorheriger Terminbuchung und mit Kontakterfassung sowie tagesaktuellem Test zu Beginn des Aufenthalts möglich. Bei Beerdigungen und Eheschließungen sind jetzt bis zu 50 Personen zulässig, wobei die Testpflicht beziehungsweise der Nachweis über Genesung oder Impfung unberührt bleibt. Außerdem ist Kontaktsport auf Innensportanlagen mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test beziehungsweise dem Nachweis einer Genesung oder Impfung und mit einer entsprechenden Kontakterfassung zulässig, wobei auch das Anleitungspersonal einen tagesaktuellen Test nachweisen muss. Dies gilt nicht für genesene oder geimpfte Personen.

    Definition Genesene: Der positive PCR-Test darf nur ein halbes Jahr zurückliegen und muss mindestens 28 Tage her sein.

    Information des Kultusministeriums:
    Normalbetrieb für Schule und Kita im Landkreis Mittelsachsen und Erzgebirge

    Aufgrund stabiler Sieben-Tage-Inzidenz unterhalb von 50 können Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Mittelsachsen ab Freitag (11. Juni) wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Im Landkreis Erzgebirge findet der Regelbetrieb in Kitas und Schulen ab Montag (14. Juni) statt. Hier greift die neue Schul- und Kita-Verordnung, die den Regelbetrieb ab einer stabilen Inzidenz von unter 100 ermöglicht. Damit kann wieder Präsenzunterricht für alle Schüler und ohne Teilung der Klassen stattfinden. Auch in Kindertageseinrichtungen ist wieder ein Regelbetrieb entsprechend der pädagogischen Konzepte möglich. „Ich freue mich, dass ab nächster Woche dann wieder alle Schüler in ganz Sachsen im Regelbetrieb unterrichtet werden. Das wird höchste Zeit. Es sind dann noch sechs Wochen Schule, die intensiv dazu genutzt werden, die Lernstände zu ermitteln, Lücken zu schließen und neuen Lernstoff zu vermitteln. Unsere Lehrer werden hier sensibel vorgehen und keinen Notenmarathon auslösen. Eltern und Schüler können sich wieder auf einen geregelten Schulalltag freuen“, so Kultusminister Christian Piwarz. Laut der neuen Regelungen in der Kita- und Schulverordnung kann nach jetzigem Stand zudem ab Montag in fast allen Landkreisen die Maskenpflicht für Schüler und Schulpersonal im Schulgebäude wegfallen, da die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liegt. Für den Erzgebirgskreis und Mittelsachsen wird diese Regelung voraussichtlich erst Mitte der Woche eintreten, wenn die Inzidenz weiter fällt.

    Bundeswehr verlässt das Gesundheitsamt

    Seit Oktober 2020 unterstützt die Bundeswehr das Gesundheitsamt Mittelsachsen. Nun ist das Engagement ausgelaufen und die letzten der rund 50 Soldatinnen und Soldaten werden das Gesundheitsamt per 13.Juni verlassen. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung der Bundeswehr und dass dies in der Form möglich war. Das zeigt auch deutlich, welche nationale Aufgabe Corona ist“, so der Landrat. „Ich danke jeder einzelnen Soldatin und jedem einzelnen Soldaten für die geleistete Arbeit im Namen der Kreisverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises herzlich.“ Er verabschiedete heute gemeinsam mit dem Zweiten Beigeordneten Jörg Höllmüller und Vertretern des Gesundheitsamtes die Bundeswehr offiziell. Die Männer und Frauen haben das Gesundheitsamt vorwiegend bei der telefonischen Nachverfolgung von Kontakten unterstützt. Sie kamen aus der Kaserne in Frankenberg sowie von verschiedenen Bundeswehrstandorten in Bayern und Thüringen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt bedeutete die Verstärkung durch die Bundeswehr eine deutliche Entlastung bei der Kontaktermittlung und Kontaktpersonen-Betreuung. Amtsärztin Dr. Carina Pilling: „Unser oberstes Ziel ist es, die Infektionszahlen zu verringern. Entscheidend ist dabei auch die schnelle Ermittlung der Kontaktpersonen. Hier leistete die Bundeswehr eine hervorragende Arbeit.“ Pro Fall müssen teilweise 20 Kontakte und mehr abgearbeitet werden. Für diese Aufgaben sind Freundlichkeit und Fingerspitzengefühl erforderlich. Die Kontakt-Nachverfolger in Uniform durchlaufen daher vor ihrem Einsatz eine Schulung zum Containment-Scout.

    Auch nach dem Abschied der Bundeswehr sind im Gesundheitsamt weiterhin rund 40 externe Mitarbeiter im Einsatz, die sich mit dem Kontaktpersonen-Management beschäftigen. Die Soldaten halfen aber nicht nur in den Gesundheitsämtern. Sie arbeiten auch im Impfzentrum des Landkreises in Mittweida. Dort packen sie auch weiterhin mit an. Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen den reibungslosen Ablauf im Impfzentrum, helfen den Impflingen bei der Orientierung und beantworten Fragen. René Illig vom DRK Kreisverband Döbeln-Hainichen e. V. leitet das Impfzentrum und freut sich über die tatkräftige Unterstützung durch die Bundeswehr: „Die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den zivilen Mitarbeitern klappt sehr gut. Alle sind unterdessen ein eingespieltes Team.“

    Hinweis des Kreissportbundes:

    Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, ihre Vereinsarbeit zu digitalisieren – sei es bei Online-Formaten für Veranstaltungen oder bei der Mitgliederverwaltung. Sie wollen nach der langen, coronabedingten Pause wieder mit ihrer gemeinnützigen Tätigkeit durchstarten. Jetzt gilt es zum Beispiel, die Mitgliederzahlen bei Kindern und Jugendlichen zu stabilisieren und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu stärken. Vereine, denen für digitale Angebote und ihr Vereinsmanagement die Technik beziehungsweise das spezielle Wissen fehlen, können sich jetzt um eine Unterstützung bewerben. Es wurde kurzfristig ein spezielles Angebot entwickelt: das Förderpaket Digitalisierung.

    Anträge können bis 21. Juni 2021 gestellt werden. Informationen gibt es im Internetauftritt des Kreissportbundes Mittelsachsen e. V.

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    image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-verabschiedung-bundeswehr.JPG Gruppenbild: Drei Bundeswehrsoldaten in Uniform stehen gemeinsam mit Vertretern des Landratsamtes vor dem Gesundheitsamt Die Bundeswehr hat in dieser Woche ihren letzten Einsatz im Gesundheitsamt. Unter anderem bedankte sich Landrat Matthias Damm für deren Unterstützung. 1 Mehr zu Corona http://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
    news-5187 Fri, 04 Jun 2021 09:36:42 +0200 Bewerbungsstart für Medizinstipendium http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/bewerbungsstart-fuer-medizinstipendium.html Interessierte Studenten können ihre Bewerbung ans Landratsamt schicken. Bewerbungsschluss ist  der 15. Juli. Interessierte Studenten können ihre Bewerbung ans Landratsamt schicken. Bewerbungsschluss ist  der 15. Juli. Mit dem Programm „Rundum gesund − Ärztin/Arzt werden für Mittelsachsen“ sollen langfristig Ärzte für den Landkreis gewonnen werden. Dafür werden jährlich bis zu drei Medizinstudenten mit einem Stipendium unterstützt, das für maximal zwölf Semester gewährt wird. Ziel ist es, dass diese sich später in Mittelsachsen als Arzt niederlassen. Das Stipendium wird für maximal sechs Jahre gewährt und beträgt 400 Euro monatlich. Hierfür verpflichten sie sich, alle Praxisphasen ihres Studiums und ihre Facharztausbildung soweit möglich an medizinischen Einrichtungen im Landkreis zu absolvieren. Zum Programm gehören außerdem eine persönliche Begleitung der Studierenden durch Fachärzte aus dem Landkreis und jährliche gemeinsame Veranstaltungen. Bei diesen Treffen lernen die jungen Menschen den Landkreis und seine medizinischen Einrichtungen kennen und knüpfen wichtige berufliche Netzwerke.

    Die Krankenhäuser im Landkreis, sowie die Kreisärztekammer und im Kreistag vertretene Ärzte haben bei der Entwicklung des Programms mitgewirkt.

    Interessierte Studenten können ihre Bewerbung ans Landratsamt schicken. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Über die Auswahl der Stipendiaten entscheidet der Landrat auf Vorschlag eines Auswahlgremiums. Dieses Gremium sichtet die Bewerbungen, führt Gespräche mit den Studenten und schlägt dann anhand einer regionalen Priorisierung und einer leistungsbezogenen Rangfolge dem Landrat vor, wer das Stipendium erhalten sollte. Bewerben können sich sowohl Studenten aus dem Landkreis, aber auch welche ohne Bezug zu Mittelsachsen. Es können sich auch Abiturienten bewerben, die noch keine Zusage für einen Studienplatz haben.

    Wer gegen die Vereinbarung verstößt − das Studium zum Beispiel abbricht oder nicht im Landkreis tätig wird − muss das Stipendium zurückzahlen. Wer nach Erteilung der Approbation keine unmittelbare Weiterbildung zum Facharzt anstrebt, verpflichtet sich, im Landkreis als angestellter Arzt in der Patientenversorgung oder im Gesundheitsamt des Landkreises tätig zu werden. Die Arzttätigkeit ist für mindestens fünf Jahre auszuüben.

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    image/jpeg http://nestbau.preview.599media.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/AdobeStock_136187566.jpeg Junger Arzt betrachtet Röntgenbild Foto: WavebreakMediaMicro/adobe.stock.com 1 Mehr zum Medizinstipendium http://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/rundum-gesund-aerztinarzt-werden-fuer-mittelsachsen.html